Freitag, 16. Mai 2014

Anmeldung auf der Collegeseite

So nach 3 Stunden habe ich es geschafft und mich auf der Seite des College angemeldet. Das ist notwendig, damit ich mich für die Kurse registrieren kann.

Es war ziemlich umfangreich und kein Vergleich zu Deutschland. Ich musste mich durch alle möglichen Hinweise kämpfen. Es gab Tutorials, die sich jeder ansehen muss. Darin wurde erklärt, was auf dem Campus erlaubt ist und was nicht (alles Rauchfrei!! =) ) und wie man sich die Kurse zusammenstellt, wie viele man belegen sollte, ob man die Kurse anrechnen lassen kann, wenn man später zur Universität geht, wo man sich mit welchem Problem hinwenden kann. Wahnsinn! Nach jedem Kapitel gab es einen Test mit 3-5 Fragen, ob man auch alles verstanden hat und nur wenn man alle Fragen richtig beantwortet, kann man zum nächsten Kapitel übergehen.

An sich ist das wirklich eine gute Idee. So geht man sicher, dass sich jeder alles durchgelesen und verstanden hat. In Deutschland liest sich  mit Sicherheit nicht jeder alles durch und ob man es verstanden hat, weiß auch keiner.

Ich habe jetzt eine Vorauswahl für die Kurse getroffen, die von einem Counselor bestätigt werden muss und dann kann ich mich am Registrierungstag (jeder erhält ein individuelles Datum) endgültig anmelden.

Aber die Kurse sehen sehr interessant aus! Es gibt jede Menge Sportkurse! Leider ist Surfen für Anfänger schon belegt, aber ich würde gern Softball belegen! Das wäre ein Traum =)
Ich freu mich schon so…auf der Tribüne zu sitzen, am Rande des Collegefootball-Feld, in der College-Jacke, mit Fähnchen und mein College-Team anzufeuern. Am besten bei Regen, wenn es keinen stört.

Das mit dem Visum darf einfach nicht schief gehen… =(

Montag, 5. Mai 2014

Interviewtermin vereinbart

Ich habe heut den Visumsantrag ausgefüllt und einen Termin in der Botschaft vereinbart.
Es hat fast 2 Stunden gedauert sich durch alle Formulare und Fragen zu kämpfen. Ich war ziemlich angespannt und nervös. Ich war hoch konzentriert alles genau zu verstehen und richtig zu beantworten. Alles noch mal kontrollieren, damit ja kein Fehler entsteht.

Teilweise waren die Fragen ziemlich merkwürdig, z. B. ob man schon mal einer Terrororganisation angehört hat oder Menschen gefoltert hat. Wer würde da mit JA antworten?! Aber da ich ja nichts dergleichen getan habe, konnte ich ruhigen Gewissens NEIN antworten ;).

Ich bin immer noch nervös, weil ich Angst habe, dass ich etwas nicht ausreichend beantwortet habe und der Antrag deswegen scheitert. Aber letztendlich ist mir eine große Last abgefallen. Da ich ja ziemliche Panik vor dem Antrag hatte. Im Nachhinein war es gar nicht so schlimm. Die Fragen waren verständlich, es gab deutsche Ausfüllhilfen und Tipps. Also kein Problem.
Jetzt blicke ich gespannt meinem Interviewtermin entgegen…der letzte Schritt vor dem Flug über den großen Teich =)