Heut hatte ich meinen ersten Kurs am College: US-Geschichte bis 1865!
Ich
mochte Geschichte ja schon immer und freute mich sehr auf diesen Kurs.
Und ich bin begeistert! Der Prof ist wirklich gut. Er hat eine Art, dass
man ihm gerne zuhört.
Er redete auch über andere Länder und zog Vergleiche. Er hat einige interessante Sachen gesagt, die zum Nachdenken anregen.
Er
erklärte z. B. dass die USA ein Land von Individualisten sind. Es gibt
nicht nur eine Sprache (damit mein ich nicht, dass Englisch die
Amtssprache ist!). Es gibt unzählige Kulturen und Kreise. Das ist es,
was die USA ausmacht.
Dann zog er einen Vergleich zu
Deutschland. Er meinte, dass bei uns ja grad viel diskutiert wird, von
wegen, dass Leute ausgewiesen werden, weil sie keine Deutschen sind,
egal ob man schon Jahre im Land lebt. Nur Deutsche in Deutschland. Er
meinte, dass sowas in den USA Rassismus wäre. Ja mir ist klar, dass die
USA auch rassistisch sein können/sind.
Aber was mir
mehr zu denken gab...nur Deutsche in Deutschland...wer nicht Deutsch ist
wird ausgewiesen/darf nicht bleiben. Oder anders gesagt: wer nicht der
Mehrheit entspricht, wird beseitigt.......
...Hatten
wir das nicht alles schon mal? ....Gab es das nicht schon so vor 80
Jahren?... Und regen wir Deutschen uns nicht immer auf, dass wir im
Ausland auf genau diese Ereignisse reduziert werden?
Haben wir wirklich nichts gelernt?
Kein
Land besteht nur aus "Einheimischen". Viele sind irgendwann mal
"eingewandert" und wenn es schon 20 Generationen her ist. Jedes Land ist
ein Schmelztiegel. Manche mehr, manche weniger.
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